Meine musikalischen Höhepunkte im Jahr 2013

2013 war für mich ein äußerst musikalisches Jahr. Ich hab viele Live-Konzerte erleben dürfen, viele neue Bands für mich entdeckt und Klassiker genossen. Doch was waren die musikalischen Highlights dieses Jahr?

Depeche Mode

Nach einem äußerst schlechten Start beim Fan-Konzert in Wien wurde 2013 doch noch irgendwie ein Depeche-Mode-Jahr. Die Konzerte in Schweden und Dänemark haben mich doch noch irgendwie mit der Band versöhnt, die mich ein Leben lang begleitet. Auf jeden Fall war es sehr cool Personal Jesus von gleich zwei Lieblingsbands in ein und derselben Location zu hören:


Wesselsky

Er hat sich einen Wunsch zum Geburtstag erfüllt – und mir einen unvergesslichen Nachmittag bereitet: Alexx von Eisbrecher stellte für das Amphi eine Band aus Freunden zusammen und brachte mit Wesselsky nochmal die alten Megaherz-Klassiker auf die Bühne. DANKE für die schöne Zeitreise, die ich mit einem ganz besonderen Menschen zusammen genießen durfte!

Sebastian Lind

Er kam beim Gaffa-Prisen auf die Bühne und hatte mein Herz gewonnen. Die Musik spricht für sich, denke ich. Der perfekte Soundtrack für einen gemütlichen Sonntagnachmittag daheim. Und nicht nur Singen kann er – nett ist er auch noch. Versorgte uns während der Show die ganze Zeit mit neuen Bierdosen aus einem schier unerschöpflichen Vorrat. Skål!

John Grant

Eine Empfehlung von Krischan Wesenberg, der immer wieder unfassbare musikalische Perlen ausgräbt, war John Grant. Ich wollte ihn unbedingt in Roskilde sehen und hab den Auftritt dann doch verpasst.  2013 durfte aber nicht ohne John Grant-Konzert zu Ende gehen – deswegen bin ich dann nach Island geflogen. Und wurde reich belohnt.

WhoMadeWho

Da fehlen mir glatt die Worte. Wirklich. Es ist einfach unbeschreiblich, was wir in diesem Jahr alles mit WhoMadeWho oder mit einzelnen Musikern der Band erlebt haben. Sie sind überall – und das ist auch gut so. Wir haben sie jeden Abend auf der Nephew-Tour gesehen, was niemals langweilig wurde. Und nachdem wir dachten, dass es nicht mehr besser werden könne, kam ihr Auftritt beim P6 BeatRocker, wo sie zum ersten Mal ihre Single „The Morning“ präsentierten.

Nie vergessen werde ich den Auftritt von Bon Homme in Berlin. Ich hab mich gefreut, dass er dort während der Berlin Music Week ein kleines Konzert geben wollte. Welches großartig war – bis ihm schließlich die Polizei den Saft abdrehte.

Die Liebe zu WhoMadeWho fing jedoch ganz anders an: und zwar mit dem Auftritt von Drummer Tomas Barfod auf dem Spot-Festival. Er brachte mich mit seiner Musik trotz k.o. in der zwölften Runde und sprichwörtlichen Plattfüßen (es waren mindestens zwölf Konzerte, die ich an dem Tag schon angeschaut hatte) nochmal zum Tanzen. Auch wenn ich dann die drei Etagen bis zum Taxi (das SCC ist in einen Hang gebaut) schließlich auf allen Vieren hoch bin – das Konzert und das Konzert in Roskilde waren jede Mühe wert.

Ylvis

Mein schlimmster Ohrwurm 2013. Musikalisch und textlich ein absolutes No-Go – und doch hat sich das Ding im Gehörgang festgesetzt. Wenn einer einen Tipp hat, wie ich das Ding da wieder rausbekomme – her damit! So lange wird es mich aber noch an eine verrückte Nacht in Herning erinnern, in der wir zuerst nach einem großartigen Konzert in einem schottischen Pub gestrandet sind. Und beflügelt  von viel zu viel Whiskey und Cider auf dem Heimweg dann diesen Song gesungen haben. Ja, ich weiß, wir gehören erschossen…

Mads Langer und Christopher @DMA

Die vielleicht witzigste musikalische Begegnung war bei den Danish Music Award. Ich kann mir vorstellen, dass nur wenige der Leser des Dänischen mächtig sind – deswegen poste ich hier jetzt nicht den Sketch, der mir immer wieder die Lachtränen in die Augen treibt, sondern die musikalische Zusammenarbeit der beiden Künstler, die im Forum für einen bösen Lachkrampf gesorgt haben.

Aber auch von Mads Langer und Christopher abgesehen, war der DMA ein unvergesslicher Abend mit vielen Emotionen. Mit einigen Rührungstränen (beim Auftritt von Shu-bi-dua), aber auch viel Gelächter. Der Typ von der Q8-Tankstelle, wo wir nach dem Award einen Zwischenstopp einlegten, grüßt noch immer superfreundlich – wahrscheinlich hatte auch er beim Kaffeekochen noch nie so viel Spaß.

Förtress

In derselben Nacht, im selben Pub haben wir diese Band zum ersten Mal live gesehen. Und waren völlig begeistert. Seither rennen wir ständig in die spärlich gekleideten Musiker rein, die zwar ein wenig verrückt zu sein scheinen, aber großartige Rockmusik spielen…

Kadie Elder

Die Band wollte ich eigentlich schon auf dem Spot-Festival sehen – aber wie es dort immer mal so laufen kann:  zur falschen Zeit am anderen Ende der Stadt und kein Fahrrad weit und breit… Schön, dass ich sie dann wenig später auf dem Vesterbro-Festival erleben durfte und auf dem Roskilde-Festival und in Berlin und… leider nicht noch öfter.

Und obwohl ich am selben Abend in KBH war, hab ich es nicht hierhin geschafft:

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When Saints Go Machine

Auf dem Spot-Festival bin ich noch während des Auftritts gegangen, weil ich das Konzert total langweilig fand. Eine Gänsehaut nach der Anderen hat dann das When Saints Go Machine Konzert im Rahmen von CPH:Dox hervorgerufen – großartige Kulisse, unglaublicher Sound.

Editors

Diese Band begeleitet mich schon einige Jahre – und irgendwie passieren die schönsten Dinge immer wieder wenn Tom Smith seine Finger im Spiel hat. Die Konzerte in Duisburg und Kopenhagen werde ich mit Sicherheit niemals vergessen. Besonders Kopenhagen: erst stellt mir mein Kerl während des Songs „The Phone Book“ die Frage aller Fragen – und irritiert damit Band und Publikum. Und dann fängt es genau zu Papillon zu Regnen an und hört exakt danach wieder auf. Und nein, ich heirate nicht – aber romantisch war es schon.

Nephew

Dieses Jahr fing alles mit einem Neujahrsvorsatz an – und dann überschlugen sich die Ereignisse. Sagen wir es mal so: ich wollte eigentlich zu zwei Konzerten auf der Frühjahrs-Tour. Und nun kann ich die Konzerte, die ich dieses Jahr gesehen habe, nicht mehr zählen. Immer wieder haben sich unsere Wege gekreuzt, zuerst zufällig auf den Festivals und dann immer öfter absichtlich. Die Konzerte – ob klein, groß, plugged oder unplugged, Arena oder Club – machen immer höllischen Spaß.

Fakt ist, dass meine schönsten Erlebnisse in diesem Jahr eng mit dieser Band verbunden sind. Ich habe viele Freundschaften geschlossen, verrückte Dinge erlebt und eine Familie gefunden.

Trentemøller

Lange hab ich auf diesen Auftritt gewartet und er war der Grund, warum ich im Sommer unbedingt aufs Northside-Festival wollte: Anders Trentemøller. Eindrucksvoll war es, zu kurz auf jeden Fall. Ich hab vor der Bühne jeden verloren, mit dem ich dort war, schließlich jedoch neue Leute kennengelernt und unheimlichen Spaß gehabt.

The Foreign Resort

Angefangen hat alles bei Christine im Wohnzimmer, die mir einen Track von The Foreign Resort vorspielte. Wie es der Zufall dann so will, habe ich kurze Zeit später die Band auf dem Spot-Festival persönlich kennengelernt. Danach sind wir uns eigentlich ständig über die Füße gelaufen: bei Festivals, Konzerten, DJ-Sets, Parties in verschiedenen Ländern. Ich hoffe, dass das in 2014 so weitergeht!

Turboweekend

Die Band habe ich schon seit vielen Jahren auf dem Schirm – im Mai habe ich sie dann zum ersten Mal live erleben dürfen. in Aarhus, in Odense – und später im Jahr dann noch in Deutschland, in Holland und wieder in Dänemark. Und die Karten für das erste Konzert in 2014 liegen auch schon auf dem Schreibtisch.

The Floor Is Made Of Lava

Einige der schönsten Live-Konzerte habe ich in diesem Jahr mit TFIMOL erlebt… DANKE! Für gepflegtes gemeinsames ausrasten, viel Bier und jede Menge Spaß und blaue Flecken…

Helsinky Poetry

Leider habe ich diese Band nur einmal live gesehen – in der Voxhall in Aarhus. Aber ich hoffe, dass sich unsere Wege in 2014 mal wieder häufiger kreuzen werden.

Northside Festival

Musikalisch gesehen hatte das Northside in diesem Jahr die Nase vorne – ich habe so viele unvergessliche Konzerte gesehen: Portishead, Imagine Dragons, Peter Sommer, Biffy Clyro, Nephew, TFIMOL, Kashmir und viele andere… Und das alles direkt vor der Haustüre – ich freue mich schon sehr auf 2014.

Marie Key

Ich überlege, wo und wann ich Marie Key zum ersten Mal live gesehen habe. Auf dem Spot-Festival zum ersten Mal solo. Die Frau hat mich schwer beeindruckt. Wer sonst schafft es an einem Freitagmittag um 14 Uhr die zweitgrößte Bühne, die Arena, zu füllen und den Platz drum herum auch noch? Wer mich im Video entdeckt, darf die Erkenntnis gerne für sich behalten.

Und dann gab es da ja auch noch das Duett mit Nephew, wo auch jetzt noch viele nach dem Namen der Sängerin fragen, wenn das Lied im Autoradio läuft.

Combichrist

Nach einigen eher „verunglückten“ Konzerten hatte ich die Band eher schon abgeschrieben. Und dann wurde ich von Dani mit zum Old-School-Konzert in Duisburg geschleppt – unfassbar. Ein Mann plus DJ auf der Bühne, die alten Klassiker und eine Sneak-Peak aufs neue Album im Gepäck. Auch diese Band wird mich in 2014 wohl eher nicht verlassen…

Placebo

Zuerst kam mit Loud Like Love ein unfassbar gutes Album raus – und dann landete auch noch eine Konzert-Karte in meinem Briefkasten, deren Spender sich noch immer nicht zu erkennen gegeben hat. Location (Falconer Salen), Stimmung und Begleitung waren TOP. Und so habe ich am letzten Tag meines 30+D. Lebensjahrs das beste Placebo-Konzert seit zehn Jahren gesehen.

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